Tabak-Erträge hängen von der Witterung ab. Nicht so für Graham Cole im Colquitt County Ga. (USA): er erzielt durchweg hohe Ernteerträge durch den Anbau des Tabaks auf einem ca. 30 cm hohen Beet, wodurch die Gefahr von Schäden durch Staunässe stark vermindert wird. Alle Pflanzennährstoffe werden direkt in die Wurzelzone mit einem Tropfsystem geliefert. Dies verhindert den sonst stets am Ende der Wachstumssaison auftretenden Gewichtsverlust, welcher durch Düngemittelauswaschung und überreife Blätter verursacht worden war.
Mit Hilfe des TYPHOON-Tropfsystems konnte der Ertrag im Vergleich zur üblichen Anbaumethode “freiliegende Wurzeln” (bare root) um 750-1000 kg je Hektar gesteigert werden. Der Gesamtertrag beläuft sich nun auf 3810 kg je Hektar. Außerdem sind die jetzt geernteten Tabakblätter einfacher in der Handhabung und besitzen – besonders die Blätter aus dem unteren Bereich der Pflanze – eine überdurchschnittliche Qualität, und damit einen erhöhten Marktwert.
|