Mais

WIE KÖNNEN SIE DIE ERTRÄGE IHRES MAISANBAUS OPTIMIEREN?

Die Herausforderungen im Maisanbau wachsen, wenn die Witterungsbedingungen schwieriger voraussagbar sind und es im Sommer große Trockenheit gibt. 

Ein perfektes Tool zum Umgang mit diesen Unwägbarkeiten ist Tropfbewässerung.

Sie ermöglicht Ihnen die Bewässerung und Fertigation direkt an den Wurzeln Ihrer Maispflanzen. Die Dosierung ist leicht anzupassen und genau zu steuern. Damit reduzieren Sie Risiken von Ernteverlusten aufgrund von Trockenheit und Hitze.

Was ist Tropfbewässerung und warum sollten Sie diese verwenden?

Tropfbewässerung ist ein Bewässerungssystem, mit dem Wasser und Nährstoffe in Tropfrohren direkt an die Wurzeln der Maispflanzen gebracht werden. Die Menge kann dabei genau an die Bedürfnisse der Pflanzen angepasst werden, die sie für ein gesundes Wachstum brauchen. Hierfür werden die Tropfrohre über oder unter der Bodenoberfläche verlegt. Die Tropfbewässerung kann unabhängig der Beschaffenheit und Größe der Anbauflächen genutzt werden. Sie ermöglicht es, die Pflanzen optimal mit Wasser und Nährstoffen zu versorgen, den Verbrauch von beidem einzusparen und gleichzeitig die Erträge zu verbessern.

TROPFBEWÄSSERUNG IST EIN TOOL:

  • dass Ihnen die bestmögliche Kontrolle und Steuerung der Bodenfeuchtigkeit und des Nährstoffgehalts Ihrer Anbauflächen erlaubt,
  • mit dem Sie Ihre Ernteerträge optimieren können,
  • und mit dem Sie Wasser- und Energiekosten einsparen.
Das Oberflächentropfbewässerungssystem ist die beste Langzeitbewässerungslösung für Mais.

Welche Vorteile bringt Ihnen die Tropfbewässerung für Ihren Maisanbau?

HÖHERE PROFITABILITÄT BEI GERINGEREM RESSOURCENAUFWAND

  • Höhere und stabilere Erträge durch Ausnutzung der gesamten Anbaufläche
    Mit Tropfbewässerung lassen sich unabhängig von den Witterungsbedingungen 15 bis 18 Tonnen Mais pro Hektar ernten. Das ist möglich, weil Ihr Feld mit der Tropfbewässerung, unabhängig von der Feld- und Bodenbeschaffenheit sowie der Größe der Fläche, bewässert und gedüngt werden kann.

  • Mehr Mais pro Kubikmeter Wasser und pro Kilogramm Dünger
    Mit Tropfbewässerung wird die Wasserverdunstung gegen Null reduziert. So erreichen Sie mit dieser Bewässerungsart den bestmöglichen Wassernutzungsindex (WUE). Außerdem wird die Auswaschung von Dünger vermieden. Die Pflanze nimmt die Nährstoffe direkt an der Wurzel auf, so dass der Düngemitteleinsatz optimiert werden kann.

Das Oberflächentropfbewässerungssystem ist die beste Langzeitbewässerungslösung für Mais.

Niedrigere Betriebskosten

  • Effektiv gegen Unkraut
    Die präzise Wasserabgabe an den Maispflanzen, reduziert das Unkrautwachstum. Somit müssen weniger Herbizide eingesetzt werden

  • Geringerer Wartungsaufwand
    Tropfbewässerungssysteme haben keine beweglichen Teile oder komplexen Mechanismen, so dass sie im Vergleich zu Kreisregnern, Düsenwagen, Schlauchtrommeln etc. weniger Wartung benötigen und seltener ausfallen. Tropfbewässerungssysteme können online gesteuert und überwacht werden.  

  • Lange Lebensdauer
    Ein unter der Erde verlegtes Tropfbewässerungssystem kann bis zu 20 Jahre halten. Viele der Komponenten, wie Filter, Ventile und Tropfrohre, können sogar eine noch längere Nutzungszeit haben.

Das sollten Sie wissen, um die Erträge Ihres Mais-Anbaus zu optimieren

  • Sollte ich oberflächig oder unterirdisch verlegte Tropfbewässerung nutzen?

    SDI-Systeme (Subsurface Drip Irrigation = Unterflur-Tropfbewässerung) eignen sich am besten für sehr große Flächen.

    Im Vergleich zu Oberflächensystemen sind sie in der Anschaffung zunächst teurer, sie sind jedoch einfacher und effizienter zu bedienen. SDI-Systeme funktionieren, wenn Ackerflächen ohne Pflug bearbeitet werden oder minimale Verfahren zum Einsatz kommen.

    Oberflächliche Tropfbewässerung eignet sich besonders für kleine und mittlere Anbauflächen. Sie sind kostengünstiger in der Anschaffung, haben jedoch höhere Betriebskosten, weil die Tropfrohre zu Beginn jeder Saison ausgelegt und am Ende der Saison wieder eingeholt werden müssen. Ein Vorteil dieser Tropfbewässerung ist jedoch, dass sie sehr flexibel ist und jederzeit angepasst werden kann. Sie ist daher besonders gut für Pachtflächen geeignet

  • Welche Vorteile hat Tropfbewässerung gegenüber Sprinklern im Mais-Anbau?

    Mit Tropfbewässerung werden nachweislich bis zu 20 Prozent höhere Erträge im Maisanbau erzielt als über die Bewässerung mit Sprinklern, bei einer vergleichbaren Wassermenge. 

    Da Sprinkler Wasser auch auf das Blattwerk sprühen, geht ein Großteil des Wassers durch Verdunstung verloren. Anders ist es bei der Tropfbewässerung, die das Wasser direkt an die Wurzeln der Maispflanze bringt.  

    Wichtig ist auch, dass Sie mit Tropfsystemen die gesamte Fläche Ihres Ackers bewässern können, während ein durchschnittlicher Großregner 21 Prozent Ihrer Ernte nicht erreicht.

    Über die Tropfrohre können Sie außerdem Ihre Düngemittel gezielt an die Pflanzen bringen. Mit dieser gezielten Fertigation minimieren Sie Ihre Kosten, da Sie weniger Düngemittel benötigen.

  • Welche Vorteile hat Tropfbewässerung gegenüber der Furchenbewässerung im Maisanbau?

    Mit Tropfbewässerung lassen sich im Maisanbau nachweislich bis zu 40 Prozent höhere Erträge erzielen als mit Furchenbewässerung. Gleichzeitig reduziert sich der Wasserverbrauch um bis zu 50 Prozent, der Düngemitteleinsatz um bis zu 30 Prozent und sie benötigt weniger Arbeitseinsatz.

    Wichtig ist auch, dass mit der Tropfbewässerung Wasser und Nährstoffe schneller und präziser an die Pflanzen gebracht werden können. Mit Furchenbewässerung kann es bis zu ein paar Tagen dauern, bis der Boden mit Wasser und Dünger versorgt ist. Diese einheitliche Versorgung mit Feuchtigkeit und Nährstoffen fördert auch ein einheitliches Wachstum der Frucht.

  • Ist die Tropfbewässerung auch in regenreichen Jahren eine gute Investition?

    Ja, das ist definitiv der Fall. Regen kommt oft nicht rechtzeitig oder ist nicht konsistent genug, um das volle Ertragspotenzial der Maispflanzen zu erreichen. Das ist besonders auf sandigen Böden der Fall, die eine geringe Wasserspeicherkapazität haben.

    Darüber hinaus können Sie mit Tropfsystemen auch die Abgabe der Düngemittel gezielt und wirtschaftlich steuern. Gerade wenn der Regen Dünger aus dem Boden ausschwemmt, ist das Motto, viel hilft viel, nicht hilfreich. Stattdessen ist die direkte Düngung an der Wurzel der Pflanze über die Tropfrohre ideal, um den Mais gut mit Nährstoffen zu versorgen und Erträge zu sichern. 

  • Funktioniert Tropfbewässerung im Mais-Anbau unabhängig von der Bodenbeschaffenheit?

    Ja, Tropfbewässerung kann auf allen Feldgrößen genutzt werden und unabhängig davon, ob die Fläche eben oder uneben ist. Über druckkompensierende Tropfrohre lässt sich ein einheitlicher Druckfluss über verschiedenen Druckstufen hinweg sicherstellen. So bekommt jede Pflanze die gleiche Menge an Wasser und Nährstoffen – unabhängig davon, wie weit die Wasserquelle entfernt ist und ob Höhenunterschiede überwunden werden müssen. 

  • Wie lange gibt es Tropfbewässerung schon im Mais-Anbau?

    Tropfbewässerung wird seit mehr als 40 Jahren von Maisbauern erfolgreich eingesetzt. Viele der großen Mais-Bauern in den USA, Südamerika und im Nahen Osten haben die Tropfrohre auf hunderttausenden Hektar Ackerfläche verlegt. Netafim liefert und installiert jedes Jahr weltweit für mehr als 50.000 weitere Hektar Maisfelder Tropfrohre.

  • Kann ich die Tropfbewässerung auf meinem Maisfeld digital steuern und überwachen?

    Ja, Precision Irrigation ist einfach über Ihr Handy, Tablet oder von Ihrem Computer aus zu bedienen.

    Lesen Sie mehr über digitale Landwirtschaft.

BENÖTIGEN SIE UNTERSTÜTZUNG BEI DER AUSWAHL DER BESTEN BEWÄSSERUNGSLÖSUNG FÜR IHREN MAISANBAU?

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